Dez 2015

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Kino ist nie zu Ende. Oder doch? Nach 103 Jahren droht dem Maxim-Kino in der Landshuter Allee das Aus – ein echtes Drama für Cineasten und Fans.

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Siegfried-Daiber

Das letzte Vorstadtkino in Neuhausen! Eine Institution! Ein charmanter Ort unter der Leitung von Siegfried Daiber, einem hellen Geist mit Charme, Witz und Verstand. Das Maxim: Ab März 2016 vielleicht ein Auslaufmodell, weil der Mietvertrag gekündigt wurde und der vorgelegte neue in finanzielle Dimensionen führt, die Daiber nicht mehr stemmen kann. Sein Kontakt zum Vermieter sei sehr reduziert, sagt er uns, als wir vorsichtig nachfragen, ob eine Rettung zu erwarten ist.

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Dez 2015

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Theaterleidenschaft. Über die große Begeisterung für ein kleines, blaues Tier.

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Kommen Sie mal runter. Mit diesen Worten laden Sigi und Claus Siegert kulturell interessierte Menschen ein, die feuerrote und mit einer Lichterkette geschmückte Wendeltreppe ihres in der Elvirastraße 17a gelegenen kleinen Theaters hinabzusteigen. Dort unten, im Keller, schlägt das Herz der Blauen Maus. Auf engstem Raum untergebracht sind Künstlergarderoben und eine respektable Bühne, rund 50 Stühle für die Zuschauer und eine kleine Bar, um die Stücke nach der Vorführung gemeinsam mit den Schauspielern entspannter reflektieren zu können. Zweimal im Jahr setzt das kleinste Theater Münchens Texte meist zeitgenössischer Autoren als Collagen in Szene. Noch bis zum 19. Dezember sind „Kleine Unglücksfälle“ von Ror Wolf zu sehen.

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Dez 2015

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localLIFE-Lesebühne: Gelbe Punkte, von Ina Spang

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Anselm dreht Kippen, Anselm hat dunkle Ränder unter den Fingernägeln. Anselm murmelt, gelbe Punkte in seinen Augen und überall Grün. Anselm schaut, schaut mich an, zu viel, sagt er, es ist zu viel. Irgendwo hinter ihm an der Wand der Buddha, mit geschlossenen Augen. War einfach da, abends nach der Arbeit, friedlich, eigentlich. Rotes Acryl auf weißem Putz, hin-gemalt, borstige Pinselstriche, sie malt wie ein Kind, sagt Anselm, Emmi malt wie ein Kind. Malt auf Anselms Wände, wenn er nicht da ist. Wie Blut, sagt er und schiebt den Bauernschrank davor, er kann kein Blut sehen. Nicht hier, nicht in seiner Wohnung, an seiner Wand, dabei meint sie es doch gut, sagt er.

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Dez 2015

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Feuchtfröhlicher Scherz

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Der kleingewachsene Tiroler Peter Prosch bereiste als Hofnarr viele Fürstenhöfe. Im Herbst 1771 hielt er sich auf Einladung des Kurfürsten Max III. Joseph vier Wochen in Schloss Nymphenburg auf. Zur Belustigung des Hofes nahm er täglich an der kurfürstlichen Tafel und am gesellschaftlichen Leben teil. Als »Peterl« beim Fingerhakeln gegen den Kurfürsten verlor, spottete dieser: »Der Bub hat weniger Kraft als meine alte Schlosskatze! Ich wette mit dir um vier Bouteillen Burgunder, meine alte Schlosskatze zieht dich über den großen Kanal hinüber! » Der wollte das nicht auf sich sitzen lassen, zumal er sich ausmalte, mit dieser Wette leicht an den Preis zu kommen.
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Unter: Allgemein

Dez 2015

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Eishockey- Festtage für den EHC

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Jubel auf Kufen: Nach vierjähriger Pause wird der Eishockeyclub EHC Red Bull München Ende Dezember wieder für zwei Spiele das Eis der Olympiahalle zum Glühen bringen. Doch auch der Nachwuchs bietet Grund zur Freude. localLIFE unterhielt sich mit Nachwuchstrainer Ron Chyzowski über den schnellsten Mannschaftssport der Welt.

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Okt 2015

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Seit mehr als 20 Jahren: Sinnvoll stiften und Spenden

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“Haus des Stiftens” steht in großen Lettern auf dem Gebäude in der Landshuter Allee. Dahinter verbirgt sich eine gemeinnützige Organisation, die seit 20 Jahren privates Engagement unterstützt: Hier werden spendenfreudige Bürger und Unternehmen beraten, Strukturen für sinnvolle Stiftungen erstellt und Brücken zwischen Spendern und Non-Profit-Organisationen errichtet. Weiterlesen

Okt 2015

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Musikstadt in München: Ein Ort der Begegnung

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Vielleicht bekommt Neuhausen bald das längst fällige Wahrzeichen in Form einer Konzertanlage. Andrea Gebhard gestaltet sie in ihrem Entwurf als einen Ort für alle: für Liebhaber klassischer Musik ebenso wie für Freunde moderner Bands oder Besucher von Stadtteilfesten. So vielfältig und offen eben, wie das städtische Leben nach Meinung der Landschaftsarchitektin sein soll. Und die Neuhausenerin, erklärte Konzert- und Opernliebhaberin, kann dann zu Fuß zum Konzert gehen. Weiterlesen

Unter: Kultur